Die Farbfamilie „Violett“

Aemilia

Fabia

Tarquinius

Claudius

In Pompeji:

In der Antike war ein kraftvolles Violett die männlichste aller Farben. Durch ihren hohen Preis demonstrierten die Herrschenden – und die Kirchenvertreter – Macht und Status. Im oströmischen Reich war das kaiserliche Geburtszimmer komplett in Purpur gestrichen. Somit war das Erste, das der kaiserliche Nachwuchs sah, Purpur: das Schöne der Welt, die Welt von ihrer besten Seite – man war von dem positiven Einfluss dieser Farbe auf die Neugeborenen überzeugt.

In der Moderne:

Lange verpönt, erfuhr Violett am französischen Königshof ein spektakuläres Comeback: Marie Antoinette entdeckte diese außergewöhnliche Farbe für sich und machte sie zur Mode – und ihr Volk folgte ihr. Auf der anderen Seite des Ärmelkanals kam man im 2. Weltkrieg auf eine kuriose Idee: Die Britische Navy strich ihre Schiffe in Violett und nutzte die als eher auffällig geltende Farbe als Tarnfarbe, was auf den ersten Blick ungewöhnlich anmuten mag, aber tatsächlich gut funktionierte.

In der Wohnung:

Heute gilt Violett häufig als weiblich, was die Geschichte dieser Farbe auf den Kopf stellt. Wir finden: Violett ist so einzigartig, dass es in keine Schublade passt. Die Farbe ist geheimnisvoll und strahlt immer eine unbestimmte Individualität aus. Sie ist immer ein Statement, – und je nach Nuance und Blauanteil kann Violett warm oder kalt wirken. Grau-/ Braun oder Schwarztöne verschaffen Violett einen außergewöhnlich edlen Auftritt. Sie eignet sich für die repräsentative Gestaltung eines Esszimmers, kann aber auch woanders eingesetzt werden – hier jedoch eher als Akzentfarbe.

Die Farbfamilie „Violett“

In Pompeji:

In der Antike war ein kraftvolles Violett die männlichste aller Farben. Durch ihren hohen Preis demonstrierten die Herrschenden – und die Kirchenvertreter – Macht und Status. Im oströmischen Reich war das kaiserliche Geburtszimmer komplett in Purpur gestrichen. Somit war das Erste, das der kaiserliche Nachwuchs sah, Purpur: das Schöne der Welt, die Welt von ihrer besten Seite – man war von dem positiven Einfluss dieser Farbe auf die Neugeborenen überzeugt.

In der Moderne:

Lange verpönt, erfuhr Violett am französischen Königshof ein spektakuläres Comeback: Marie Antoinette entdeckte diese außergewöhnliche Farbe für sich und machte sie zur Mode – und ihr Volk folgte ihr. Auf der anderen Seite des Ärmelkanals kam man im 2. Weltkrieg auf eine kuriose Idee: Die Britische Navy strich ihre Schiffe in Violett und nutzte die als eher auffällig geltende Farbe als Tarnfarbe, was auf den ersten Blick ungewöhnlich anmuten mag, aber tatsächlich gut funktionierte.

In der Wohnung:

Heute gilt Violett häufig als weiblich, was die Geschichte dieser Farbe auf den Kopf stellt. Wir finden: Violett ist so einzigartig, dass es in keine Schublade passt. Die Farbe ist geheimnisvoll und strahlt immer eine unbestimmte Individualität aus. Sie ist immer ein Statement, – und je nach Nuance und Blauanteil kann Violett warm oder kalt wirken. Grau-/ Braun oder Schwarztöne verschaffen Violett einen außergewöhnlich edlen Auftritt. Sie eignet sich für die repräsentative Gestaltung eines Esszimmers, kann aber auch woanders eingesetzt werden – hier jedoch eher als Akzentfarbe.

Unsere Violetttöne im Detail

Aemilia

Der Farbton Aemilia:

Die Familie der Aemilier, also die gens Aemilia, brachte über Jahrhunderte Staatsmänner und Dichter hervor. Viele ihrer Mitglieder trugen Purpur, woran dieser Farbton erinnert. Auch die Frauen der Familie schrieben Geschichte: Die berühmteste Aemilia war mit Pompeius Magnus verheiratet. Eine Generation zuvor brach die Vestalin Aemilia angeblich aus Liebe ihr Keuschheitsgelübde und wurde nach einem politischen Schauprozess im Jahre 113 v. Chr. hingerichtet.

Der Farbton Fabia:

Das Haus der gens Fabia in Pompeji war eines der prunkvollsten der Stadt. Heute wird es nach einem Fresko „Domus des Romulus und Remus“ genannt. Einer der berühmtesten Vertreter der Fabier-Familie war Gaius Fabius Pictor, der „Maler“. Er verzierte im Jahre 304 v. Chr. einen Tempel in Rom mit Wandmalereien. Seitdem trugen er und seine Nachkommen den Beinamen Pictor, also Maler. Im sogenannten „Paradies“, einem Wandgemälde, das einen exotischen Garten zeigt, finden Sie diesen edlen Violettton.

Fabia

Tarquinius

Der Farbton Tarquins:

Purpur war und ist die Farbe der Könige. Der Farbton Tarquinius erinnert an das klassische Purpur, welches aus Purpurschnecken gewonnen wurde und trägt daher den gleichen Namen wie zwei der sieben Könige der Anfänge Roms. Einer von ihnen war Lucius Tarquinius Priscus, der den ersten großen Wasserkanal Roms bauen ließ, so die Sümpfe trocken legte und in Folge dessen Krankheiten vorbeugte. Sein Kanal tut seinen Dienst noch heute: Er ist Teil des Abwassernetzes von Rom, und das über 2.500 Jahre nach seinem Bau

Der Farbton Claudius:

Kaiser Claudius, mit vollem Namen Tiberius Claudius Caesar Augustus Germanicus, war der erste Kaiser, der nicht in Italien geboren worden war, sondern in Lyon. Aufgrund seiner Geh- und Hörbehinderung war er nach antiken Vorstellungen nicht geeignet für das höchste Amt im Staat. Als ihm dann unerwartet die Thronfolge zufiel, gab es viele Spötter. Doch er erreichte viel für Rom in seiner Regierungszeit, so zum Beispiel die Eroberung Britanniens. Als der britische König Caractacus nach langem Widerstand gefangen genommen wurde, ließ er ihn nicht töten, sondern schenkte ihm ein Landgut, auf dem sich dieser zur Ruhe setzte. Allein durch diese weise Tat verdient er den herrschaftlichen, violetten Farbton.

Claudius

Unsere Violetttöne im Detail

Aemilia

Der Farbton Aemilia:

Die Familie der Aemilier, also die gens Aemilia, brachte über Jahrhunderte Staatsmänner und Dichter hervor. Viele ihrer Mitglieder trugen Purpur, woran dieser Farbton erinnert. Auch die Frauen der Familie schrieben Geschichte: Die berühmteste Aemilia war mit Pompeius Magnus verheiratet. Eine Generation zuvor brach die Vestalin Aemilia angeblich aus Liebe ihr Keuschheitsgelübde und wurde nach einem politischen Schauprozess im Jahre 113 v. Chr. hingerichtet.

Fabia

Der Farbton Fabia:

Das Haus der gens Fabia in Pompeji war eines der prunkvollsten der Stadt. Heute wird es nach einem Fresko „Domus des Romulus und Remus“ genannt. Einer der berühmtesten Vertreter der Fabier-Familie war Gaius Fabius Pictor, der „Maler“. Er verzierte im Jahre 304 v. Chr. einen Tempel in Rom mit Wandmalereien. Seitdem trugen er und seine Nachkommen den Beinamen Pictor, also Maler. Im sogenannten „Paradies“, einem Wandgemälde, das einen exotischen Garten zeigt, finden Sie diesen edlen Violettton.

Tarquinius

Der Farbton Tarquinius:

Purpur war und ist die Farbe der Könige. Der Farbton Tarquinius erinnert an das klassische Purpur, welches aus Purpurschnecken gewonnen wurde und trägt daher den gleichen Namen wie zwei der sieben Könige der Anfänge Roms. Einer von ihnen war Lucius Tarquinius Priscus, der den ersten großen Wasserkanal Roms bauen ließ, so die Sümpfe trocken legte und in Folge dessen Krankheiten vorbeugte. Sein Kanal tut seinen Dienst noch heute: Er ist Teil des Abwassernetzes von Rom, und das über 2.500 Jahre nach seinem Bau.

Claudius

Der Farbton Claudius:

Kaiser Claudius, mit vollem Namen Tiberius Claudius Caesar Augustus Germanicus, war der erste Kaiser, der nicht in Italien geboren worden war, sondern in Lyon. Aufgrund seiner Geh- und Hörbehinderung war er nach antiken Vorstellungen nicht geeignet für das höchste Amt im Staat. Als ihm dann unerwartet die Thronfolge zufiel, gab es viele Spötter. Doch er erreichte viel für Rom in seiner Regierungszeit, so zum Beispiel die Eroberung Britanniens. Als der britische König Caractacus nach langem Widerstand gefangen genommen wurde, ließ er ihn nicht töten, sondern schenkte ihm ein Landgut, auf dem sich dieser zur Ruhe setzte. Allein durch diese weise Tat verdient er den herrschaftlichen, violetten Farbton.

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Colours of Pompeii ist eine Marke für hochwertige Wandfarben. Das Sortiment ist inspiriert von den Farben, die man einst bei einem Spaziergang durch Pompeji entdeckt hätte. Jeder Farbton ist zeitlos und modern und bietet zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten.